SpoFunnis Hilft – Kinder malen für Senioren

Hier ein paar Einblicke von unserer #spofunnishilft Aktion.
Vielen Dank auch an den Kindergarten Villa Kunterbunt aus Teningen der uns mit gebastelten Hühnern unterstützt hat.

Weitere Bilder und immer die aktuellsten  Informationen auch bei Facebook und Instagram.

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Normaler Dienstag/Mittwoch von Dennis Buderer

Das Video von Dennis findet Ihr hier sowie auf Facebook und Instagram.
Koch Video Dennis.mp4

Dienstag
07:35-12:45
Da ich Schüler bin, beginne ich den Tag in der Schule. Falls ich dort Langeweile habe bereite ich mich bereits dort auf das Mini-Training vor.
14:05
Nach der Schule fahren Kevin und ich zur Lechhalle in Teningen, in der wir dann zusammen mit dem FSJ-Praktikanten Mirko die Sport AG der 9.- und 10.-Klässler der Realschule in Teningen betreuen. Hier entscheiden entweder die Teilnehmer*innen was wir in der Stunde machen oder wir spielen etwas zusammen.
15:30
Sobald die Stunde vorbei ist und alle 9.- und 10.- Klässler*innen gegangen sind, kommen auch schon die Spieler*innen der älteren Minis der SG KöTe (7-8 Jahre) in die Halle. Diese Gruppe leite ich mit Nils und Mirko. Dabei werden die Kinder (Mädchen und Jungs) näher an ́s Handball herangeführt um erfolgreich in die E- Jugend aufzusteigen. Aber hauptsächlich wollen wir den Spaß am Handball spielen vermitteln und beibehalten.
17:00
Nachdem Geräte und Bälle aufgeräumt wurden bin ich für diesen Tag fertig mit der SpoFunnis-Arbeit und kann selber in meinem Training den Kopf freibekommen und neue Ideen sammeln für das nächste Mini-Training.
Mittwoch
14:05-15:30
Nach einem Anstrengendem Schultag fahre ich zur Jahnhalle. Dort betreue ich mit Nick Schillinger die 8.-Klässler*innen der Realschule in Teningen. Da wir nicht so viele Teilnehmer haben entscheiden die Teilnehmer*innen was sie in der Stunde machen wollen.

Corona–Angebot April 2020

WINTERCAMP – eine Liebeserklärung an SpoFunnis-Camps

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Von Laura Kunkler, Mitarbeiterin bei Camps, Roadtrip, Jungmitarbeiter-Ausbildung, Sport&Fun, Strategie und vieles mehr.

Meinen SpoFunnis-Tipp-für-daheim könnet Ihr auch unter www.facebook.com/spofunnis sowie unter www.instagram.com/spofunnis

 

Rückblick auf Donnerstag, 5. Januar

Für mich sind die Camps sowas von legendär, Höhepunkte in meinem Jahr. Regelmäßig werde ich wehmütig und frage mich, warum kann mein restliches Leben nicht so sein? Was aber macht denn die Camps so besonders? Dem möchte ich bezogen auf die Vorstellung des Wintercamps in meinem SpoFunnis-Tagebuch auf den Grund gehen.

Der Tagesablauf auf dem Wintercamp (immer vier Tage am Ende der Weihnachtsferien) orientiert sich sehr an dem des Erlebniscamps (Link zu Pascals Tagebuch). Die wichtigsten Unterschiede zum Erlebniscamp sind zum Beispiel:

Ski-, Snowboard-, Schlittschuh- und Schlittenaktionen

Im Vorfeld darf jeder TeilnehmerIn in Absprache mit seinen Eltern entscheiden, an welchem Wintersportangebot er teilnehmen möchte. Zur Auswahl stehen an einem Tag Ski und Snowboard fahren auf dem Feldberg, Schlittschuhfahren in einer Halle (zum Beispiel in diesem Jahr in Herrischried) oder Schlittenfahren an einem Ort abhängig der Schneeverhältnisse.

Kleingruppen

Während wir im Sommer fest eingeteilte Kleingruppen haben, so orientieren sich die Kleingruppen im Winter sehr an den verschiedenen Wintersport-Angeboten und variieren je nach Programm, Aufgabe und Tag. So dürfen sich zum Beispiel die Teilnehmer freiwillig melden, wenn sie Lust haben abends zu kochen und somit bestimmen, welches Gericht auf den Tisch kommt. Auch darf, wer möchte bei der Gestaltung des Abendprogramms die Mitarbeiter unterstützen und nach seinen Vorstellungen mitgestalten.

Wetter

Wie man sich Winter vorstellt: Kalt, Schnee, aber sonnig – ganz so traumhaft ist es leider selten. Eher mehr Schneematsch, kalt schon und eher bedeckt als sonnig. Es hält uns aber nicht davon ab, aktiv und unterwegs zu sein, Spaß gibt es trotzdem (auch deshalb war der frühere Name Spaß im Schnee).

 

Was macht SpoFunnis-Camps denn aber jetzt so legendär?

Jeder darf sein, jeder hat die Möglichkeit sich auszuprobieren, jeder wird akzeptiert. Dieses Gefühl ist heute in Zeiten von Selbstoptimierung und Sozialen Netzwerken nicht mehr allgegenwärtig. Sich ausprobieren zu können in verschiedenen Bereichen. Unser Mitarbeiterteam spiegelt zum Beispiel in seiner Unterschiedlichkeit genau dies wider. Jeder kann mitarbeiten und dabei er selbst sein. Zum Beispiel sind die Jungmitarbeiter eines der Herzstücke von SpoFunnis. Auf Camps übernehmen sie Verantwortung, gestalten Programmpunkte (zum Beispiel beim Wahlprogramm oder das Table Quiz. Dabei sind sie das „coole Bindestück“ zwischen den TeilnehmerInnen und den etwas strengeren, älteren Mitarbeitern.

Auf den Camps gibt es so viele unterschiedliche Möglichkeiten sich auszupowern, zu toben oder einfach eher ruhig zu spielen. Wer Lust hat backt Muffins, spielt Tischtennis, baut irgendwelche Hütten, ist draußen unterwegs, malt oder stellt die Mitarbeiter vor die Herausforderung für einigermaßen Ruhe zu sorgen. Zwar gibt es jeden Tag feste Programmpunkte, die einen Rahmen stecken und Platz für Mitgestaltung lassen. Wie zum Beispiel das gemeinsame Nachmittagsprogramm, das morgendliche Putzen in verschiedenen Kleingruppen, den Tagesstartschuss, das anschließende Wahlprogramm mit unterschiedlichen Angeboten und das Abendprogramm. Jedoch ist darüber hinaus ausreichend Zeit um sich anderweitig zu beschäftigen, sodass dabei jeder auf seine Kosten kommt.

Meine best of Camp-Zuckerstückchen

Ausgelassene Wasserschlachten im Hochsommer; Dunkelverstecki im ganzen Haus (oder auch nur Zimmerintern); Küchen-/Spülpartys mit lauter Musik; Lagerfeuer mit Werwolfspielen; Rätseln beim Table Quiz; 60 Schnitzel selbst klopfen, panieren und braten; Tanzen, Mitgrölen und Rumhüpfen bis zum Umfallen am Galaabend; verschiedene Nachtwanderungen mit Mutproben, natürlich die überragenden Mitarbeiter Stadt-Land-Fluss-Runden nach den Besprechungen und noch so vieles mehr! 🙂

“SpoFunnis hilft” startet … ab heute: “Kinder malen für Senioren”

Von der Corona-Krise sind besonders unsere älteren MitbürgerInnen betroffen.
Zurzeit dürfen sie keinen Besuch empfangen und haben auch sonst sehr wenig Kontakt zur Außenwelt.
Deshalb möchten wir unseren Senioren – gemeinsam mit Euch – etwas Aufmerksamkeit schenken

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Ein Anleitung wie es geht findet Ihr hier

Wenn heute ein “normaler” Dienstag wäre … von Mirko Obrecht (Freiwilliger im FSJ)

Meinen SpoFunnis-Tipp-für-Daheim findet Ihr auf www.facebook.com/spofunnis sowie www.instagram.com/spofunnis

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09:00
Der Arbeitstag beginnt für mich erstmals im Spüro. Hier beantworte ich Emails, überlege gemeinsam mit Robert neue Ideen für unsere Angebote oder räume im Spüro um und auf.

09:45
Jetzt gehen wir – Robert und ich – nach nebenan zur Grundschule in Teningen, um den Kindern das Fach “Soziales Erlebnis Lernen” näherzubringen. “SEL” zielt darauf ab, dass Kindern in der Schule nicht nur Bildung vermittelt wird, sondern auch ihre soziale Kompetenz “trainiert” wird.
Dort lernen sie in Gruppen umzugehen und das eigene Wohl nicht immer in den Vordergrund zu stellen.

10:45

Zurück im Spüro wird nochmals ein bisschen Büro-Kram erledigt und Bälle etc. für später gerichtet, bevor es in meine Pause geht.

11:15

Pause

12:00

Robert und Ich fahren getrennt nach Köndringen zur Mittagsbetreuung der Ganztagesschule. Hier betreuen wir die Kinder in der Zeit, in der sie keinen Unterricht haben. Hier können sie zwischen verschiedenen Angeboten auswählen. Am beliebtesten ist es in die Sporthalle oder den Sportplatz zu gehen und sich auszupowern.

14:00

Während Robert in Köndringen Klarschiff macht, mache ich mich derweil auf den Weg nach Teningen, um mit Dennis und Kevin zusammen die Sport AG der 8.- und 9.-Klässler der Realschule zu machen. Hier lassen wir entweder die TeilnehmerInnen die Stunde ausarbeiten, spielen alle zusammen (!) ein Spiel oder bauen Geräte auf. Hier ist auf jeden Fall jeder aktiv dabei.

15:30

Sobald die Stunde vorbei ist und die 8.- und 9.-Klässler weg sind, kommen bereits die Spieler der legendären älteren Minis der SG KöTe (ca. 7 – 8 Jahre), geleitet von Dennis, Nils und mir.
Hier versuchen wir die Kids noch näher an‘s Handball heranzuführen, damit sie den Sprung in die E-Jugend irgendwann schaffen. Das Wichtigste jedoch ist, den Spaß am Handball beizubehalten.

17:00

Nach dem Training werden noch die Sachen ins Spüro gebracht und aufgeräumt. Danach geht es dann in den entspannten Feierabend!

Ein normaler Tag auf dem Roadtrip in Cornwall

Fabian Rigl (Mitarbeiter Wintercamp/ Erlebniscamp/ Roadtrip/ Strategie)

Mein SpoFunnis-Tipp für daheim auf Facebook und Instagram

6:00 Uhr

Ich höre das Meer rauschen und die Vögel zwitschern. Es weht eine schwache Priese vom nordatlantischen Ozean auf das Land hinein. Die Sonne scheint gerade aufzugehen und ersten Strahlen berühren die Zeltplane. Es ist total gemütlich hier in meinem kleinen Zwei-Mann Zelt. Diese Idylle wird jedoch von meinem schnarchenden Freunde FCBaSCal gestört.

6:15 Uhr

Nach dem ich meinen lärmenden Kumpel nicht mehr ausgehalten habe, wecke ich ihn auf. Nach einer kurzen knuschel-kuschel Runde kriechen wir beide aus dem Zelt. Es hat mal wieder geregnet und gestürmt über Nacht. Uns fällt sofort auf, dass nicht alle Zelte trocken geblieben sind. Der Zelteingang der Jungs steht mal wieder sperrangelweit offen und alle Taschen und Rucksäcke sind nass. Da kann ich nur den Kopf schütteln 😀 Ich fange gemeinsam mit FCBaSCal an, die nassen Unterhosen, Socken und T-Shirt wieder auf die Wäscheleine zuhängen. Alles liegt kreuz und quer über die Zeltwiese verteilt.

6:30 Uhr

Jetzt aber schnell unter Dusche, damit ich startklar für den heutigen Tag bin. Der Weg zu den Duschkabinen des Öko-Campingplatzes ist eine weitere Herausforderung. Über den schmalen-matschigen- verfallen Weg kämpfe ich mich vor bis zu den Duschkabinen. Meine Schuhe sind komplett dreckig, meine weißen Socken sind braun und die Dreckspritzer haben meine Hose auch nicht wirklich schöner gemacht. Jetzt kann ich mich aber auf eine warme Dusche freuen…Nein daraus wird nichts.. Der Öko-Campingplatz setzt auf alternative Energien und somit es keine normale Dusche, sondern eine Solardusche. Da die Sonne, auch im Sommer, nicht jeden Tag in Cornwall scheint, genieße ich meine 10 Grad kalte Dusche. Eines steht fest- Ich bin wach 😀

7:15 Uhr

Mittlerweile sind auch die meisten anderen Mitarbeiter*innen wach geworden. Ich richte zusammen mit FCBaSCal und ein paar freiwilligen Teilnehmer*innen das Frühstück. Wie üblich bei SpoFunnis liegt uns das Frühstück sehr am Herzen. Die Klassiker (Müsli, Brot, Wurst, Käse,…) bereiten wir vor. Auch ein Frühstückspecial gibt es heute- Rührei.

9:00 Uhr

Nachdem sich alle Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen für den Tag gestärkt haben und sich Freiwillige für den Abwasch gefunden haben, starten wir mit dem Tagesstartschuss. Wir treffen uns alle in dem großen Seminarraum des Campingplatzes, um mit einem produktiven Workshop in den Tag zu starten. Wir reflektieren gemeinsam oder in Kleingruppen unsere Arbeit bei SpoFunnis und überlegen, sammeln oder erarbeiten neue Ideen. Darüber hinaus stellen wir unseren Jungmitarbeiter neue Arbeitsmethoden vor, die sie in der alltäglichen Arbeit mit den Kindern anwenden können.

12:00 Uhr

Nach dem Workshop gibt es am Zeltplatz einen kleinen Snack. Anschließend haben wir alle „kurz Zeit“ zum Durchschnaufen und Entspannen. Der Tag wird noch lange.

13:30 Uhr

Wir starten mit unserem Tagesausflug. Heute geht es an den westlichsten Punkt Englands. Nach Land´s end. Wir teilen uns alle auf die drei Busse auf und merken schnell, das dies selten ohne Diskussionen, Streit oder sonstigem Techtelmechtel funktioniert. Besonders wichtig ist unseren Jungmitarbeiter*innen, dass jeder der Bus eine vollgeladene JBL-Xtreme Musikbox mit dabei hat

14:30 Uhr

Nach einer lustigen Busfahrt sind wir alle sicher an unserem Ziel angekommen. Mir ist aufgefallen, dass Robert in einen Kreisverkehr mal rechts reingefahren ist. In England fährt man jedoch links in den Kreisverkehr rein. Zum Glück ist nichts passiert und wir können spätestens jetzt darüber lachen.

15:00 Uhr

Nun erkunden wir unser heutiges Tagesziel. Land´s end ist einer der schönsten Orte in Cornwall. An so einem Ort ist es gerade der „Weihermatten-Gang“ wichtig, perfekte Aufnahmen für ihren Instagram-Account zu schießen. Ich lächle und freue mich, dass die Kids so viel Spaß haben. Schnell wird jedoch auch klar, dass einige der Jungmitarbeiter*innen ihre sportliche Ader in Deutschland vergessen haben. Sie möchten lieber chillen. Andere dagegen möchte die Gegend erkunden und so teilt sich die Gruppe auf. In diesen Fällen treffen wir immer klare Vereinbarungen: 1. Keiner zieht allein umher, sondern immer mindestens zu dritt. 2. Wir machen einen Treffpunkt und eine Uhrzeit aus.

17:00 Uhr

Treffpunkt: Alle sind pünktlich am vereinbarten Ort. Wir laufen gemeinsam zu den Bussen. Er herrscht reger Betrieb. Alle tauschen sich aus was heute besonders „cool“ war und schicken sich die gemachten Fotos hin und her.

18:30 Uhr

Wir sind wieder auf dem Campingplatz angekommen. Ein paar der Jungmitarbeiter haben die Busfahrt für einen kurzen Powernap genutzt. Alle sind wirklich platt und wir schnaufen alle erstmal durch.

19:00 Uhr

Nach einer kurzen Verschnaufpause haben alle Hunger. Ein Mitarbeiter zaubert mit ein paar freiwilligen Helfer ein geniales Abendessen auf unseren Campingkochern. Gegessen wird im Stuhlkreis. Jeder auf einem Campingstuhl mit dem Teller zwischen den Beinen. Die Abendsonne geht verschwindet langsam hinter dem Meer und wir genießen diese Atmosphäre.

21:00 Uhr

Nachdem Essen und Abspülen treffen sich alle wieder zum Abendprogramm. Wie bei den Camps gestalten die Teilnehmer*innen dies. Unsere Jungmitarbeiter haben wie immer super Ideen. Heute schauen wir auf den Klippen den Sonnenuntergang an. Von unserem Campingplatz laufen wir 15 Minuten, um auf die Klippen zu gelangen. Diese malerische Landschaft ist einfach nur wunderschön. Alle sind so geflasht von diesem Bild. Ein perfekter Ausklang für einen bomben Tag.

 

 

23:00 Uhr

Die ersten Jungmitarbeiter*innen liegen schon in ihren Zelten. Für uns Mitarbeiter*innen heißt es jetzt den nächsten Tag zu planen. Bei Snacks und dem ein oder anderen Kaltgetränk können wir den Tag perfekt ausklingen lassen.

01:00 Uhr

Um ein Uhr fallen FCBaSCal und ich in unser kleines kuscheliges Zelt. Der Wecker wir auf 6 Uhr eingestellt und wir lachen uns beide einfach nur ungläubig an. Wir sind komplett kaputt. Aber es war wieder ein wunderschöner Tag mit schönen Landschaften, großartigen Erlebnissen aber vor allem grandiosen Menschen.

Ein normaler Tag auf dem Erlebniscamp …

Pascal Haberstroh (Mitarbeiter Wintercamp / Erlebniscamp / Roadtrip / Strategie)

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6:30 Uhr

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Die Vöglein beginnen zu zwitschern, die ersten Sonnenstrahlen suchen sich ihren Weg durch die saftig grünen Tannen zu unserer urigen Hütte mitten im herrlichen Schwarzwald. Doch die Idylle wird durch meinen Wecker in einem der Mitarbeiter-Zimmer unterbrochen.

6:45 Uhr

Nach einer kurzen Nacht schießt mir dann plötzlich der Gedanke in den Kopf, dass ca. 60 Leute in den nächsten 1-2 Stunden aufwachen und Hunger auf Frühstück haben. Dieser Gedanke wirkt besser als jeder Kaffee. Schneller als ihr gucken könnt, bin ich dann unter der Dusche!

7:15 Uhr

Nachdem ich mich für den Tag herausgeputzt habe, wecke ich meine HelferInnen für das Frühstück. Gemeinsam mit 2 JungmitarbeiterInnen und 4 TeilnehmerInnen bereiten wir ein Frühstücksbuffet für unsere hungrige Bande vor. Neben den üblichen Klassikern (Müsli, Brötchen, Wurst, Käse,…) bereiten wir heute Crêpes als Frühstücks-Special vor – lecker!

10:00 Uhr

Nachdem sich alle für den Tag gestärkt haben, folgt der Tagesstartschuss mit Infos und Überblick zum kommenden Tag. Gestartet wird aber mit den allseits beliebten Reinigungsaufgaben. In kleinen Gruppen erledigen wir zunächst unsere Pflichten und dann kommt der Spaß. Bei so vielen Menschen muss einmal am Tag geputzt werden!

10:30 Uhr

Weiter geht’s mit den Wahlangeboten. Hierbei bieten verschiedenen MitarbeiterInnen Programm-Angebote an, zwischen denen die TeilnehmerInnen wählen können. Ein buntes Programm von Sport bis hin zu Gesellschaftsspielen wird den Kids täglich am Vormittag geboten. Täglich versuche auch ich zu variieren und biete ein Wahlangebot an, soweit es meine Zeit hergibt.

11:00

Eine Gruppe macht sich bereits auf den Weg zum Großeinkauf für das Abendessen. Bei den Camps wird aus einem normalen Einkauf schnell ein Großeinkauf, weshalb wir bei den Supermärkten vor Ort bereits an Tag 2 bekannt sind. Über die gegenwärtige „haushaltsübliche Mengen“ wie in Corona-Zeiten, können wir während dem Camp nur müde lächeln 😊.

13:00 Uhr

Snack! Auch mittags stärken wir uns mit einem Snackbuffet für die anstehenden Mittagsstunden.

14:00 Uhr

Freie Zeit. Jetzt können MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen ihre Zeit frei einteilen. Die einen mögen es ruhiger und ziehen sich zurück, die anderen mögen es actionreich und messen sich gegenseitig beim Basketball oder an der Tischtennisplatte. Auch ich bin in der freien Zeit gerne an der Tischtennisplatte anzutreffen, setzte mich aber auch gerne für eine Runde Kartenspiel in die Spieleecke.

16:00 Uhr

Nachmittagsprogramm! Das Nachmittagsprogramm wird von den TeilnehmerInnen mitgestaltet und findet täglich immer um diese Uhrzeit statt. Täglich erleben wir somit von Wasserspielen über ein Sportturnier bis hin zur Stadtrallye tolle Nachmittage mit der ganzen Gruppe. Natürlich gibt „meine“ Gruppe immer Vollgas und ist bei den Wettbewerben immer Vorn dabei 😊

18:00 Uhr

Die Sonne neigt sich am Himmel schon deutlich. Doch bei uns ist noch immer volle Action und der Tag ist noch lange nicht vorbei! Während die eine Gruppe das Abendessen kocht, geht das bunte Treiben rund um unsere Hütte weiter.

19:00 Uhr

Abendessen. Täglich zaubert eine Gruppe bestehend aus MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen ein tolles Abendessen für 60 Menschen auf den Tisch. Es überrascht immer wieder, welche Talente sich in der Küche auftun und wie lecker ein Essen in so großen Mengen sein kann. Ich freue mich täglich auf das Abendessen und bin immer wieder aufs Neue gespannt.

Außerdem findet direkt nach dem Abendessen das Table-Quiz statt. Es ist Zufall an welchem Tisch ich sitze, dennoch wird mit Allgemein- und Funfragen ein Siegertisch ausgemacht. Dabei wartet täglich ein kleiner Preis auf die Gewinner. Zugegebenermaßen habe ich in 4 Jahren Camp, nur sehr selten gewonnen

20:00 Uhr

Das Abendprogramm wird ebenfalls von den Kindern mitgestaltet und mitausgewählt. Der ultimative Klassiker, der definitiv bei „jedem“ Camp gespielt wird, ist das Dunkelverstecki. Bei Licht versteckt sich ein Teil der Gruppe. Nach der Versteckphase sucht der andere Teil der Gruppe die Versteckten in der stockdunklen Hütte. Die Gruppe, die schneller alle gefunden hat, gewinnt das Spiel. Ich persönlich tu mir bei diesem Spiel auch eher schwer. Da ich nicht gerade klein und unauffällig bin, zudem meine Augen durch den „Mitarbeiter-Instinkt“ gefühlt überall sind, werde ich relativ schnell in das „Gefängnis“ verfrachtet…

22:30 Uhr

Langsam aber sicher verabschieden wir uns voneinander. Bevor die Nachtruhe eintritt, gehen die MitarbeiterInnen nochmals in die Zimmer, um langsam Ruhe in die wilde Meute zu bekommen. Unter der Rubrik „Betthupferl“ gehen wir nach einer Umziehphase und Zahnputzphase in die Zimmer und spielen ruhige Spiele oder reflektieren den Tag.

23:00 Uhr

Die ersten Kinder schlummern bereits. Doch für mich heißt es jetzt nochmals alle MitarbeiterInnen zusammentrommeln und gemeinsam bei Knabbereien und Softdrinks den Tag reflektieren. Meistens betreiben wir bei einem Gesellschaftsspiel noch eine Runde Teambuilding, bevor sich das MitarbeiterInnen-Team auch allmählich in die Welt der Träume verabschiedet.

00:30 Uhr

Jetzt liege auch ich im Bett und denke für mich selbst nochmal über den Tag nach. Zudem drehen sich in meinem Kopf schon die Gedanken, wie der nächste Tag aussehen soll oder wird. Langsam aber sicher stelle ich meinen Wecker auf 6:30 Uhr und sehe die Meldung: „Alarm in 5 Stunden und 30 Minuten“. Nachdem der Schock verdaut ist denke ich mir: „das ist Camp-Life – ich liebe es!“ und schlafe auch allmählich ein. Gute Nacht!

P.S: Da wir derzeit auf unsere geregelten Einnahmen verzichten müssen, bitten wir um Spenden für unsere aktuellen, digitalen/virtuellen Aktivitäten. Wir freuen uns über jede Spende, über jeden Euro. Es gibt 2 Möglichkeiten einfach und bequem zu spenden – ohne Bargeld

1. Online über unseren Partner Gooding per Mausklick auf das Feld „Geld spenden“ (rechts oben) – auf Wunsch inklusive Zuwendungsbescheinigung.

2. Darüberhinaus könnt Ihr natürlich auch gerne weiterhin über unser Spendenkonto der SG Köndringen-Teningen spenden. IBAN: DE06 6805 0101 0010 0620 38, BICFRSPDE66XXX – ebenfalls inklusive Zuwendungsbescheinigung.

Ein “normaler” SpoFunnis-Montag …

… von Robert Korb (Leitung SpoFunnis).

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7.30: Unser Büro öffnet in der Regel um 7.30. Anschließend lese und beantworte ich die ersten aktuellen Emails.

8.00: Gemeinsam mit unseren Freiwilligen im FSJ – Mirko Obrecht – bereite ich das Programm für die Gruppe FitteKids für die gesamte Woche vor.  Für die 3 Gruppen werden in der Regel die gleichen Übungen und Spiele vorbereitet. Seit mehreren Jahren gibt es einen Lehrplan u.a. mit folgenden Inhalten: Ballgewöhnung, Team-Spielen, Fang- und Laufspielen, von den Kindern vorbereitete Spiele, verschiedene Bewegungslandschaften, Schnitzeljagd, Akrobatik, u.v.m.

8.45 Mit Mirko an Bord (seit er den Führerschein hat sitzt meistens er auf dem Fahrersitz :-)) fahren wir nach Nimburg zur Veranstaltung FitteKids mit den SchulanfängerInnen der Kindergärten Regenbogen(aus Nimburg) und Sonnenschein (aus Bottingen)

9.00 bis 10.15: Durchführung der Veranstaltung FitteKids mit ca. 15 Kindern. Um 10.00 packen wir unsere Sachen und fahren zurück (einen ausführlichen Einblick in eine FitteKids-Stunde geben wir noch im Laufe der nächsten Tage).

10.15 bis 11.30: Büro, Büro, Büro. Ich schreibe Emails, telefoniere, plane Programme, überlege Finanzierungsmöglichkeiten für unsere Programme und reflektiere über unsere Veranstaltungen. Alleine, aber auch in Form von Besprechungen mit unseren MitarbeiterInnen.

11.30 Mittagspause (wenn ich Zeit habe), Ansonsten Mittagessen während der Arbeit.

12.00 Abfahrt und Durchführung der Mittagsbetreuung in der Ganztagesschule in Köndringen. Wir betreuen ungefähr 20-25 SchülerInnen in der ihrer Zeit zwischen dem Vormittagsunterricht und dem Nachmittagsunterricht. Die SchülerInnen können wählen zwischen verschiedenen Angeboten. Mehr Infos dazu in den nächsten Tagen.

14.00 Ende der Mittagsbetreuung und Rückfahrt nach Teningen. Wir (Immer noch Mirko und ich) steuern die Lechhalle in Teningen an.

14.20 Durchführung der „Offenen Gruppe“ FitteKids in der Teninger Lechhalle. Programm: Wie heute vormittag.

15.20 Ende der Veranstaltung. Jetzt heißt es nochmals Büro, Büro, Büro.

16.30 Tagesende, sofern nichts Außergewöhnliches auf dem Programm steht (dazu zählen externe Meetings, Telefonate mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, u.a.)

 

P.S: Da wir derzeit auf unsere geregelten Einnahmen verzichten müssen, bitten wir um Spenden für unsere aktuellen, digitalen/virtuellen Aktivitäten. Wir freuen uns über jede Spende, über jeden Euro. Es gibt 2 Möglichkeiten einfach und bequem zu spenden – ohne Bargeld

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Gruß aus dem Spüro

Liebe SpoFunnis-Familie!

Heute ist Freitag der 20. März 2020. Seit einigen Tagen ist auch in unserer Welt (fast) nichts mehr „normal“. Die meiste Zeit verbringen wir im Spüro am Computer. Oder daheim im Home-Office.

Normal ist noch, dass wir an Euch denken und mit Euch in Kontakt bleiben möchten. Daher versuchen wir Euch die Zeit der geschlossenen Hallen, Schulen und Kindergärten zu verkürzen, indem wir  Einblick in unser „normales Leben“ geben – ab Montag den 23.03.2020. Hier auf der SpoFunnis-Homepage.

Zusätzlich werden ab Montag SpoFunnis-MitarbeiterInnen regelmäßig eine Kurzbotschaft per Video senden – auf Facebook und Instagram. Dies beinhaltet jeweils einen kurzen Gruß sowie einen SpoFunnis-für-daheim-Tipp, also wie man SpoFunnis auch daheim erleben kann.

Des Weiteren planen wir, für die Osterferien ein virtuelles Ferienprogramm auf die Beine zu stellen. Nähere Infos dazu veröffentlichen wir demnächst.

Über Rückmeldungen (siehe Funktion „Kommentare“) oder direkt auf Facebook und Instagram würden wir uns sehr freuen.
Lieben Gruß aus dem Spüro. Bleibt gesund, verzagt nicht ….. und (!!!) bleibt sooft wie möglich daheim und/oder auf Abstand

Bis bald

Euer Robert
(Leitung SpoFunnis)

 

P.S: Da auch wir derzeit auf unsere geregelten Einnahmen verzichten müssen, bitten wir um Spenden für unsere aktuellen, digitalen/virtuellen Aktivitäten. Wir freuen uns über jede Spende, über jeden Euro. Es gibt 2 Möglichkeiten einfach und bequem zu spenden – ohne Bargeld

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