Ein normaler Tag auf dem Roadtrip in Cornwall

Fabian Rigl (Mitarbeiter Wintercamp/ Erlebniscamp/ Roadtrip/ Strategie)

Mein SpoFunnis-Tipp für daheim auf Facebook und Instagram

6:00 Uhr

Ich höre das Meer rauschen und die Vögel zwitschern. Es weht eine schwache Priese vom nordatlantischen Ozean auf das Land hinein. Die Sonne scheint gerade aufzugehen und ersten Strahlen berühren die Zeltplane. Es ist total gemütlich hier in meinem kleinen Zwei-Mann Zelt. Diese Idylle wird jedoch von meinem schnarchenden Freunde FCBaSCal gestört.

6:15 Uhr

Nach dem ich meinen lärmenden Kumpel nicht mehr ausgehalten habe, wecke ich ihn auf. Nach einer kurzen knuschel-kuschel Runde kriechen wir beide aus dem Zelt. Es hat mal wieder geregnet und gestürmt über Nacht. Uns fällt sofort auf, dass nicht alle Zelte trocken geblieben sind. Der Zelteingang der Jungs steht mal wieder sperrangelweit offen und alle Taschen und Rucksäcke sind nass. Da kann ich nur den Kopf schütteln 😀 Ich fange gemeinsam mit FCBaSCal an, die nassen Unterhosen, Socken und T-Shirt wieder auf die Wäscheleine zuhängen. Alles liegt kreuz und quer über die Zeltwiese verteilt.

6:30 Uhr

Jetzt aber schnell unter Dusche, damit ich startklar für den heutigen Tag bin. Der Weg zu den Duschkabinen des Öko-Campingplatzes ist eine weitere Herausforderung. Über den schmalen-matschigen- verfallen Weg kämpfe ich mich vor bis zu den Duschkabinen. Meine Schuhe sind komplett dreckig, meine weißen Socken sind braun und die Dreckspritzer haben meine Hose auch nicht wirklich schöner gemacht. Jetzt kann ich mich aber auf eine warme Dusche freuen…Nein daraus wird nichts.. Der Öko-Campingplatz setzt auf alternative Energien und somit es keine normale Dusche, sondern eine Solardusche. Da die Sonne, auch im Sommer, nicht jeden Tag in Cornwall scheint, genieße ich meine 10 Grad kalte Dusche. Eines steht fest- Ich bin wach 😀

7:15 Uhr

Mittlerweile sind auch die meisten anderen Mitarbeiter*innen wach geworden. Ich richte zusammen mit FCBaSCal und ein paar freiwilligen Teilnehmer*innen das Frühstück. Wie üblich bei SpoFunnis liegt uns das Frühstück sehr am Herzen. Die Klassiker (Müsli, Brot, Wurst, Käse,…) bereiten wir vor. Auch ein Frühstückspecial gibt es heute- Rührei.

9:00 Uhr

Nachdem sich alle Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen für den Tag gestärkt haben und sich Freiwillige für den Abwasch gefunden haben, starten wir mit dem Tagesstartschuss. Wir treffen uns alle in dem großen Seminarraum des Campingplatzes, um mit einem produktiven Workshop in den Tag zu starten. Wir reflektieren gemeinsam oder in Kleingruppen unsere Arbeit bei SpoFunnis und überlegen, sammeln oder erarbeiten neue Ideen. Darüber hinaus stellen wir unseren Jungmitarbeiter neue Arbeitsmethoden vor, die sie in der alltäglichen Arbeit mit den Kindern anwenden können.

12:00 Uhr

Nach dem Workshop gibt es am Zeltplatz einen kleinen Snack. Anschließend haben wir alle „kurz Zeit“ zum Durchschnaufen und Entspannen. Der Tag wird noch lange.

13:30 Uhr

Wir starten mit unserem Tagesausflug. Heute geht es an den westlichsten Punkt Englands. Nach Land´s end. Wir teilen uns alle auf die drei Busse auf und merken schnell, das dies selten ohne Diskussionen, Streit oder sonstigem Techtelmechtel funktioniert. Besonders wichtig ist unseren Jungmitarbeiter*innen, dass jeder der Bus eine vollgeladene JBL-Xtreme Musikbox mit dabei hat

14:30 Uhr

Nach einer lustigen Busfahrt sind wir alle sicher an unserem Ziel angekommen. Mir ist aufgefallen, dass Robert in einen Kreisverkehr mal rechts reingefahren ist. In England fährt man jedoch links in den Kreisverkehr rein. Zum Glück ist nichts passiert und wir können spätestens jetzt darüber lachen.

15:00 Uhr

Nun erkunden wir unser heutiges Tagesziel. Land´s end ist einer der schönsten Orte in Cornwall. An so einem Ort ist es gerade der „Weihermatten-Gang“ wichtig, perfekte Aufnahmen für ihren Instagram-Account zu schießen. Ich lächle und freue mich, dass die Kids so viel Spaß haben. Schnell wird jedoch auch klar, dass einige der Jungmitarbeiter*innen ihre sportliche Ader in Deutschland vergessen haben. Sie möchten lieber chillen. Andere dagegen möchte die Gegend erkunden und so teilt sich die Gruppe auf. In diesen Fällen treffen wir immer klare Vereinbarungen: 1. Keiner zieht allein umher, sondern immer mindestens zu dritt. 2. Wir machen einen Treffpunkt und eine Uhrzeit aus.

17:00 Uhr

Treffpunkt: Alle sind pünktlich am vereinbarten Ort. Wir laufen gemeinsam zu den Bussen. Er herrscht reger Betrieb. Alle tauschen sich aus was heute besonders „cool“ war und schicken sich die gemachten Fotos hin und her.

18:30 Uhr

Wir sind wieder auf dem Campingplatz angekommen. Ein paar der Jungmitarbeiter haben die Busfahrt für einen kurzen Powernap genutzt. Alle sind wirklich platt und wir schnaufen alle erstmal durch.

19:00 Uhr

Nach einer kurzen Verschnaufpause haben alle Hunger. Ein Mitarbeiter zaubert mit ein paar freiwilligen Helfer ein geniales Abendessen auf unseren Campingkochern. Gegessen wird im Stuhlkreis. Jeder auf einem Campingstuhl mit dem Teller zwischen den Beinen. Die Abendsonne geht verschwindet langsam hinter dem Meer und wir genießen diese Atmosphäre.

21:00 Uhr

Nachdem Essen und Abspülen treffen sich alle wieder zum Abendprogramm. Wie bei den Camps gestalten die Teilnehmer*innen dies. Unsere Jungmitarbeiter haben wie immer super Ideen. Heute schauen wir auf den Klippen den Sonnenuntergang an. Von unserem Campingplatz laufen wir 15 Minuten, um auf die Klippen zu gelangen. Diese malerische Landschaft ist einfach nur wunderschön. Alle sind so geflasht von diesem Bild. Ein perfekter Ausklang für einen bomben Tag.

 

 

23:00 Uhr

Die ersten Jungmitarbeiter*innen liegen schon in ihren Zelten. Für uns Mitarbeiter*innen heißt es jetzt den nächsten Tag zu planen. Bei Snacks und dem ein oder anderen Kaltgetränk können wir den Tag perfekt ausklingen lassen.

01:00 Uhr

Um ein Uhr fallen FCBaSCal und ich in unser kleines kuscheliges Zelt. Der Wecker wir auf 6 Uhr eingestellt und wir lachen uns beide einfach nur ungläubig an. Wir sind komplett kaputt. Aber es war wieder ein wunderschöner Tag mit schönen Landschaften, großartigen Erlebnissen aber vor allem grandiosen Menschen.

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