WINTERCAMP – eine Liebeserklärung an SpoFunnis-Camps

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Von Laura Kunkler, Mitarbeiterin bei Camps, Roadtrip, Jungmitarbeiter-Ausbildung, Sport&Fun, Strategie und vieles mehr.

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Rückblick auf Donnerstag, 5. Januar

Für mich sind die Camps sowas von legendär, Höhepunkte in meinem Jahr. Regelmäßig werde ich wehmütig und frage mich, warum kann mein restliches Leben nicht so sein? Was aber macht denn die Camps so besonders? Dem möchte ich bezogen auf die Vorstellung des Wintercamps in meinem SpoFunnis-Tagebuch auf den Grund gehen.

Der Tagesablauf auf dem Wintercamp (immer vier Tage am Ende der Weihnachtsferien) orientiert sich sehr an dem des Erlebniscamps (Link zu Pascals Tagebuch). Die wichtigsten Unterschiede zum Erlebniscamp sind zum Beispiel:

Ski-, Snowboard-, Schlittschuh- und Schlittenaktionen

Im Vorfeld darf jeder TeilnehmerIn in Absprache mit seinen Eltern entscheiden, an welchem Wintersportangebot er teilnehmen möchte. Zur Auswahl stehen an einem Tag Ski und Snowboard fahren auf dem Feldberg, Schlittschuhfahren in einer Halle (zum Beispiel in diesem Jahr in Herrischried) oder Schlittenfahren an einem Ort abhängig der Schneeverhältnisse.

Kleingruppen

Während wir im Sommer fest eingeteilte Kleingruppen haben, so orientieren sich die Kleingruppen im Winter sehr an den verschiedenen Wintersport-Angeboten und variieren je nach Programm, Aufgabe und Tag. So dürfen sich zum Beispiel die Teilnehmer freiwillig melden, wenn sie Lust haben abends zu kochen und somit bestimmen, welches Gericht auf den Tisch kommt. Auch darf, wer möchte bei der Gestaltung des Abendprogramms die Mitarbeiter unterstützen und nach seinen Vorstellungen mitgestalten.

Wetter

Wie man sich Winter vorstellt: Kalt, Schnee, aber sonnig – ganz so traumhaft ist es leider selten. Eher mehr Schneematsch, kalt schon und eher bedeckt als sonnig. Es hält uns aber nicht davon ab, aktiv und unterwegs zu sein, Spaß gibt es trotzdem (auch deshalb war der frühere Name Spaß im Schnee).

 

Was macht SpoFunnis-Camps denn aber jetzt so legendär?

Jeder darf sein, jeder hat die Möglichkeit sich auszuprobieren, jeder wird akzeptiert. Dieses Gefühl ist heute in Zeiten von Selbstoptimierung und Sozialen Netzwerken nicht mehr allgegenwärtig. Sich ausprobieren zu können in verschiedenen Bereichen. Unser Mitarbeiterteam spiegelt zum Beispiel in seiner Unterschiedlichkeit genau dies wider. Jeder kann mitarbeiten und dabei er selbst sein. Zum Beispiel sind die Jungmitarbeiter eines der Herzstücke von SpoFunnis. Auf Camps übernehmen sie Verantwortung, gestalten Programmpunkte (zum Beispiel beim Wahlprogramm oder das Table Quiz. Dabei sind sie das „coole Bindestück“ zwischen den TeilnehmerInnen und den etwas strengeren, älteren Mitarbeitern.

Auf den Camps gibt es so viele unterschiedliche Möglichkeiten sich auszupowern, zu toben oder einfach eher ruhig zu spielen. Wer Lust hat backt Muffins, spielt Tischtennis, baut irgendwelche Hütten, ist draußen unterwegs, malt oder stellt die Mitarbeiter vor die Herausforderung für einigermaßen Ruhe zu sorgen. Zwar gibt es jeden Tag feste Programmpunkte, die einen Rahmen stecken und Platz für Mitgestaltung lassen. Wie zum Beispiel das gemeinsame Nachmittagsprogramm, das morgendliche Putzen in verschiedenen Kleingruppen, den Tagesstartschuss, das anschließende Wahlprogramm mit unterschiedlichen Angeboten und das Abendprogramm. Jedoch ist darüber hinaus ausreichend Zeit um sich anderweitig zu beschäftigen, sodass dabei jeder auf seine Kosten kommt.

Meine best of Camp-Zuckerstückchen

Ausgelassene Wasserschlachten im Hochsommer; Dunkelverstecki im ganzen Haus (oder auch nur Zimmerintern); Küchen-/Spülpartys mit lauter Musik; Lagerfeuer mit Werwolfspielen; Rätseln beim Table Quiz; 60 Schnitzel selbst klopfen, panieren und braten; Tanzen, Mitgrölen und Rumhüpfen bis zum Umfallen am Galaabend; verschiedene Nachtwanderungen mit Mutproben, natürlich die überragenden Mitarbeiter Stadt-Land-Fluss-Runden nach den Besprechungen und noch so vieles mehr! 🙂

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