Ein normaler Tag in dem Ferienprogramm der SpoFunnis von Tobias Keinke

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Das Video von Tobi findet Ihr hier sowie auf Facebook und Instagram.

6:30-7:30 Uhr

Endlich sind wieder Ferien. Der Tag beginnt bei mir erstmal im Spüro. Ich bereite die Sachen mit unserem FSJler Mirko vor, die wir für das Ferienprogramm brauchen. Ich habe während der vielen Jahre bei SpoFunnis gelernt, dass es sich mit Listen für die jeweiligen Erledigungen besser arbeitet. Insgesamt gibt es jetzt 9 Listen, für jede Art von Tätigkeiten, die erledigt werden müssen. Wenn dann alles soweit gerichtet ist, kommen ab 7:00 Uhr unsere Jungmitarbeiter*innen. Nach einer kurzen Begrüßung besprechen wir den Tagesablauf und verteilen die verschiedenen Rollen. Es gibt das Küchen-Team welches das Gemüse „schnibbelt“, ein Kassen-Team, das vorne am Empfang steht, das Getränke-Team, einen Dj, der für die Musik in der Halle verantwortlich ist und das Hallen-Team, das sich um die Teilnehmer*innen kümmert und mit ihnen spielt.

7:30- 9:00 Uhr

Die für mich wichtigste Zeit! Nach und nach kommen die Teilnehmer*innen in die Halle gestürmt (oder verschlafen reingestolpert). Das Kassenteam erledigt, zusammen mit den Eltern, oder den Teilnehmer*innen selbst, die Formalitäten, woraufhin es für die Teilnehmer*innen in die Umkleidekabine geht. Nachdem sie sich umgezogen haben, gehen sie in die Halle, in der sie „frei spielen“ dürfen, oder sich auch hinsetzen können, um mit Ihren Freunden oder einem unserer Mitarbeiter*innen sprechen zu können. Wie gesagt, diese Zeit ist für mich aus pädagogischer Sicht sehr wichtig, da die Teilnehmer*innen diese Zeit nutzen, um neue Freundschaften zu schließen, oder sich uns, den SpoFunnis-Team anvertrauen. Bei im Schnitt 80 verschiedenen Teilnehmer*innen ist es nicht immer einfach während des Spielbetriebs auf alle gleichzeitig einzugehen. Deshalb sind wir bemüht, jede freie Zeit oder auch Pause zu nutzen, um eine starke Verbindung zu jedem einzelnen Kind aufzubauen.

9:00-10:15 Uhr

Jetzt geht das offizielle Programm los. Nach einem Pfiff um 9:00 Uhr treffen sich alle Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen vor einem der Handballtore. Die Teilnehmer*innen haben sich lustigerweise angewöhnt, uns so zu begrüßen wie die Lehrer*innen in der Schule. Ein sehr ungewohntes Gefühl, aber daran arbeiten wir. Zeitweise starteten wir den Tag mit einem Tanz, der auf dem Roadtrip20 entstanden ist und ich bin mir sicher, dass uns weitere lustige Ideen im Laufe der Zeit einfallen werden. Nach der Begrüßung besprechen wir den Tagesablauf und die damit verbundenen Regeln. In dieser Zeit fährt unser Fsjler zur Metzgerei Feißt, um die Brötchen zu holen. Der Tagesablauf sieht immer gleich aus: Es gibt drei Etappen, mit jeweils drei oder vier verschiedenen Spielen. Bei jeder Etappe gibt es ein ruhiges Spiel, ein Spiel mit viel Bewegung, ein Kooperationsangebot, wie zum Beispiel Basteln mit Martha oder Fitness mit Corinna und ein Spiel, welches fast allen gefällt, wie zum Beispiel Zombieball oder Fangi. Gespielt werden die Spiele an unterschiedlichen Orten, da wir das große Glück haben, dass es in Teningen zwei Hallen gibt, können wir beide Hallen für unser Ferienprogramm nutzen. Bei schönem Wetter nutzen wir den Spielplatz und die Laufbahn, bei schlechtem Wetter finden viele Aktivitäten in unserem Spüro satt.

10:15-10:30 Uhr

Die erste langersehnte Pause ist da. Wirklich alle Teilnehmer*innen stürmen zu den Brötchen und Getränken. Sobald jeder versorgt ist, bleibt noch kurz Zeit für einen kleinen Plausch, bis es dann um 10:30 Uhr mit der zweiten Etappe weitergeht.

10:30-11:30 Uhr

Während alle am Spielen sind, kümmere ich mich um Aufräumarbeiten oder spiele selbst bei einem Spiel mit.

11:30-11:45 Uhr

In der zweiten Pause gibt es jetzt zu den übrig gebliebenen Brötchen und Gemüse und Obststücken zusätzlich Hefezopf in rauen Mengen. Die Zöpfe vom Edeka Kohler in Teningen sind bei den Teilnehmer*innen aber auch bei den Mitarbeitern*innen sehr beliebt.

11:45-12:45 Uhr

In der dritten Etappe treffe ich schon Vorbereitungen für die Verabschiedung. Wenn dann alles soweit „klar Schiff“ ist, kommen um 12:40 Uhr auch schon die ersten Eltern, die sich noch ein wenig das Programm anschauen möchten. Gerne gebe ich in dieser Zeit Auskunft darüber wie der Tag verlief.

12:45-13:00 Uhr

Nach einer kurzen Vorschau was am nächsten Tag angeboten wird, verabschieden wir uns gemeinsam von den Teilnehmer*innen mit der SpoFunnis Welle. Nun ist das offizielle Programm vorbei und die Teilnehmer*innen gehen nach und nach zu Ihren Eltern in das Foyer oder nach Hause.

13:00-14:00 Uhr

Nun stehen Aufgaben an, die nicht jedem gefallen: das Aufräumen. Wir sind aber meistens schnell fertig, sodass wir uns zu einer Abschlussbesprechung im Spüro treffen können. In dieser Besprechung darf jede(r) Mitarbeiter*in seine Eindrücke des gesamten Tages schildern, die wir dann im Plenum besprechen. Wenn ich jetzt in die Runde schaue sehe ich erschöpfte aber glückliche Gesichter. Es macht mich sehr stolz Leiter eines Ferienprogrammes zu sein, deren Grundstock es ist, viele junge und ältere Menschen zusammenzubringen, um für die Kinder dieser Gemeinde oder auch aus anderen Gemeinden, ein schönes Programm zu gestalten.

„Jetzt dürfen alle gehen, danke und schönen Feierabend“

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